Übrigens egal, ob es sich um technische oder infrastrukturelle Services handelt. Alle Services müssen gemanagt werden, damit sie überhaupt stattfinden können.
Wer füllt die Funktion des FSM also aus?
Es sind die Objekt- bzw. Accountleitungen auf Seiten des Facility Services Providers, die die Funktion FSM innehaben. Die FSM-Tätigkeiten können sich aufteilen in einen verantwortlichen Part auf Seiten des Accountleiters und einen Vorgaben-umsetzenden Part auf Seiten des Vorarbeiters oder der Vorarbeiterin
Und hier steckt das Problem:
Bis dato werden die, die an der Schnittstelle zum Kunden arbeiten oft wie ein Schweizer Taschenmesser gesehen, wie die berühmte eierlegende Wollmilchsau. Einer für alles. Die saubere, klare, in alle Richtungen kommunizierte, reibungslose Zusammenarbeit funktioniert mal mehr, mal weniger und ist zu oft Glückssache.
Dagegen setzen wir unser FSM-Training.
FSM Soundgeber der guten Zusammenarbeit
Wir freuen uns auf Sie – die Referenten
Nils Böhm
Geschäftsfeldleiter
Serviceprojekte
Der Erfahrungsschatz von Nils Böhm
Nils Böhm ist seit 2007 beim Internationalen Institut für Facility Management beschäftigt. Ursprünglich im Veranstaltungsmanagement begonnen wurde sehr schnell klar, dass er eine spezifische Beratungsexpertise mitbringt für alles, was sich um Facility Services dreht. In Verbindung mit seiner sehr hohen Digitalisierungsaffinität war er der erste, der umfangreiche Betriebsprozesse auf programmierfähiges BPMN-Niveau gehoben hat. Damit war der Weg frei zu einer methodisch prozessorientieren Betriebskonzept-Beratung. Daneben verantwortet er mehrere institutseigene Entwicklungen auf dem Gebiet des FS-Vertragswesens wie den juristischen Leistungsvertrag, die Anlagen zu den Sicherstellungsverfahren, die hauseigenen Leistungskalkulationstabellen nach dem 4-Quadrantenmodell und vor allem das institutseigene, einzigartige Implementierungsverfahren für Facility Services Kontrakte. Seine langjährige enge Zusammenarbeit mit den Protagonisten der Facility Services Provider qualifiziert ihn insbesondere für alle anspruchsvollen Leistungsbeziehungen zwischen AG und AN.
Nils Böhm ist seit 2007 beim Internationalen Institut für Facility Management beschäftigt. Ursprünglich im Veranstaltungsmanagement begonnen wurde sehr schnell klar, dass er eine spezifische Beratungsexpertise mitbringt für alles, was sich um Facility Services dreht. In Verbindung mit seiner sehr hohen Digitalisierungsaffinität war er der erste, der umfangreiche Betriebsprozesse auf programmierfähiges BPMN-Niveau gehoben hat. Damit war der Weg frei zu einer methodisch prozessorientieren Betriebskonzept-Beratung. Daneben verantwortet er mehrere institutseigene Entwicklungen auf dem Gebiet des FS-Vertragswesens wie den juristischen Leistungsvertrag, die Anlagen zu den Sicherstellungsverfahren, die hauseigenen Leistungskalkulationstabellen nach dem 4-Quadrantenmodell und vor allem das institutseigene, einzigartige Implementierungsverfahren für Facility Services Kontrakte. Seine langjährige enge Zusammenarbeit mit den Protagonisten der Facility Services Provider qualifiziert ihn insbesondere für alle anspruchsvollen Leistungsbeziehungen zwischen AG und AN.
- Umsetzung aller Prozesse in Pflichtenhefte und BPMN-Vorprogrammierungen
- Entwicklung des institutseigenen Implementierungsverfahren
- Entwicklung der Steuerungswerkzeuge sowie der Servicemanagementwerkzeuge
- Entwicklund und Umsetzung von modernen KPIs und Monitoring Dash-Boards zur Sichtbarkeitmachung von Betriebsperformance
Holger Knuf
Geschäftsführender
Gesellschafter
Der Erfahrungsschatz von Holger Knuf
Holger Knuf hat das Internationale Institut für Facility Management 1998 im Auftrag der Bernd Heuer Dialog Düsseldorf GmbH gegründet, im Jahr 2004 aus der Ursprungsgesellschaft in die Eigenständigkeit geführt und entwickelt dessen Geschäftsentwicklung seit 26 Jahren ohne Unterbrechung.
Arbeitserfahrung
- 26 Jahre verantwortliche Geschäftsleitung der i2fm GmbH
- Entwicklung und Angebot des ersten akademischen Aufbaustudiengangs für Faciltiy Management in Deutschland
- Entwicklung des FM-Modells „Organisieren – Bereitstellen – Betreiben“
- Entwicklung der präventiven Dienstleistungssteuerung
- Entwicklung des Facility Services Management auf Provider Seite
- Leiter des Arbeitskreises „FM-Berufsbildentwicklung und Zertifizierung“ im Real FM e.V.
- Leiter des Fachbereich FM im VDI e.V.
- Vorstandsmitglied in der Gesellschaft für Bau- und Gebäudetechnik im VDI e.V.
- Entwicklung des Due-Diligence-Scan „Betrieb“
- Entwicklung des Due-Diligence-Scan „Bereitstellung“
- Aufbau des kompletten Beratungsspektrums des Institutes
Für wen ist FSM?
Beim Auftragnehmer:
- Objektleiter und -leiterinnen
- Accountverantwortliche
- Regional-, Bereichs- und Standortleitungsteams
- Kalkulationsverantwortliche
- Dispositionsverantwortliche
- Implementierungsteams
- Prozessentwickler:innen – auch aus der IT
- Nachunternehmer-Steuerungseinheiten
- Und natürlich für alle Interessierten
Für wen eher nicht?
Allen, die auf der Auftraggeberseite dem FSM gegenüberstehen, empfehlen wir das Seminar-Gegenstück, das DLS.
Die Aufgaben des FSM:
- Leistungsverzeichnisse auf Basis des Servicekonzeptes PLAUSIBILISIEREN
- Services auf der Basis von Leistungsverzeichnissen KALKULIEREN
- Services auf der Basis einer Kalkulation PLANEN
- Services auf der Basis der Planung IMPLEMENTIEREN
- Serviceausführungen auf der Basis der Implementierung DISPONIEREN
- Serviceausführungen ANWEISEN und Mitarbeiter in der Ausführung FÜHREN
- FERTIGMELDUNGEN von ausgeführte Services ENTGEGENNEHMEN
- Servicedisposition, -ausführung und -ergebnis KONTROLLIEREN
- Kontrollierte Services werklich vollständig DOKUMENTIEREN
- Dokumentierte Services als werkliche Schuld zur ABNAHME VORBEREITEN
Entlang dieser Aufgaben arbeiten wir im Grundlagenseminar für Facility Management.
Alle Aufgaben- bzw. Aufgabenfelder werden
- fachlich/ inhaltlich erklärt
- standardisierbare Verfahren dazu dargestellt
- und die dazugehörigen Werkzeuge in ihrer praktischen Ausführung erklärt, gezeigt und eingeübt.
FSM Basic
2 Tage – offenes Seminar
Teilnehmende aus verschiedenen Unternehmen
Programmübersicht
Tag 1:
- Funktions- und Leistungs-, Produktisierungsmodell
- Handlungsfeld Facility Services Management Tätigkeitsanalyse
- Konzeption, Kalkulation u. Vereinbarung von Facility Services
- Planung und Implementierung von Facility Services
Tag 2:
- Vorbereiten, Anweisen, Führen und Entgegennahme von Fertigmeldungen von Operativkräften der Facility Services
- Leistungskontrollen und Qualitätsmanagement von Facility Services
- Werkliche Dokumentation und Abnahmevorbereitung von Facility Services
- Grundzüge der Roadmap zur Organisations- und Mitarbeiterentwicklung
Ablauf Tag 1 |09.11.2026
9:00 Uhr
Die Rolle des Facility Services Managers in der Leistungsbeziehung zum Kunden
- Begrüßung, Ankommen, Vorstellen und Erwartungen
- FSM – Schlüsselrolle für Qualität, Kundenzufriedenheit, geringe Fluktuation der Operativkräfte und Marge
- FSM als Gradmesser für den Professionalisierungsgrad des Serviceanbieters
- Facility Services verantworten – was heißt das im Detail?
- Status Quo bei der klassischen Vergabe: Wer achtet bereits auf das FSM?
- Aufkommende Zertifizierungsverfahren FSM
10:00 Uhr
Diskussion – die Zukunft der professionellen Service-Bereitstellung
- Mehrwerte der eigenen Professionalisierung
- Aufwand und Kosten dieser Professionalisierung
- Voraussetzung im Personal und in der Firmenphilosophie
10:30 Uhr
Kaffee & andere Nervennahrung
10:45 Uhr
Die Produktisierung von Dienstleistungen
- Das Produktisierungsmodell für Facility Services
- Wie man alle Ressourcen der Leistungserbringung transparent darstellt
- Messbarkeit und geschuldete Leistung
- Informationsnotwendigkeit bzgl. der Ressource
- Was dem Kunden geschuldet wird und was er tatsächlich einfach nur wissen muss
- Grundlage eines jeden QM-Modells auf Seiten des Dienstleisters
12:00 Uhr
Gemeinsames Mittagessen
13:15 Uhr
Der Ablauf aller Facility Services – immer
- Der allgemeingültige Ablauf einer jeden werkvertraglichen Dienstleistung – das Leistungsmodell
- Aufstellung aller Hauptaufgaben des FSM entlang des Leistungsmodells
15:00 Uhr
Kuchenpause
15:15 Uhr
Herleitung der AN-seitigen Vorteile bei Einsatz von professionellem FSM
- Wirklich Win/Win?
- Vorteile des FSM:
- Standardisierung,
- gleichbleibende Qualitätslevel,
- Personenunabhängigkeit,
- Kundenzufriedenheit,
- Kostenvorteile hinsichtlich der Entstehungskosten,
- Marktvorteile
- u.v.a.m.
17:00 Uhr
Ende des Seminartags – Treffen zum gemeinsamen Abendspaziergang
Ablauf Tag 2 | 10.11.2026
9:00 Uhr
Konzeption, Kalkulation und Vereinbarung von Facility Services
- Grundlagen der Servicekonzeption aus Sicht des Kunden und aus Sicht des DL
- Kalkulation entlang der transparenten 4 Quadranten – was ändert sich?
- Was transparente Kalkulation wirklich bedeutet
- Übergabe der Kalkulation in die Planung & was dabei zu beachten ist
- Bestandteile funktionierender Verträge entlang des Funktions- und Leistungsmodells
- Vereinbarung von Verfahren – der Kern des FSM
10:30 Uhr
Kaffee & andere Nervennahrung
10:45 Uhr
Planung und Implementierung von Facility Services
- Wie man von der Kalkulation zum Plan kommt
- Die Rolle der Ressourcen in der Planung
- Vom qualitativen Servicekonzept zum quantitativen Ressourcenkonzept
- Implementierung: Ziele, Organisation, Planung und Controlling
- Die saubere Übernahme der Flächen und Anlagen und deren Daten
- Der vollständige Implementierungsplan
12:00 Uhr
Gemeinsames Mittagessen
13:15 Uhr
Arbeitsvorbereitung, Anweisung, Führung, Leistungskontrollen und Qualitätsmanagement
- Disposition – das unbekannte Wesen und was die Meldung der
- Disposition für den weiteren Leistungsablauf bedeutet
- Anweisung und Führung von Mitarbeitern
- Welche und wie viele Kontrollen gehören zur geschuldeten Leistung?
- Die effiziente Kontrollquote, ihre Herleitung und wie sie aufwandstechnisch minimiert wird
- Das vollständige Kontrollverfahren
- Dokumentation von Kontrollen
15:00 Uhr
Kuchenpause
15:15 Uhr
Werkvertragliche Dokumentation und Abnahmevorbereitung
- Aus welchen Nachweisen eine vollständige werkvertragliche Schuld eigentlich wirklich besteht
- …und wie diese prozessual entstehen und zusammengestellt werden
- Die Sollmenge der Dokumente und deren Rolle im Abnahmeprozess
- Der Abnahmeprozess und seine Handhabung
16:45 Uhr
Abschlussdiskussion
17:00 Uhr
Ende des Seminartags & Verabschiedung
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Servicemanagementprozess entlang von beauftragten Regelleistungen
Grundlagen, Planung und Kontrolle von Facility Management
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